Friedemann Schmidt-Mechau 2014

• Am 8. Januar 1955 in Frankfurt am Main geboren.

• Klavierunterricht ab 1961, ab 1964 bei → Doris Eßich. Ab 1965 Cello-Unterricht bei → Hans-Wilhelm Kufferath.

• Ab ca. 1969 musiktheoretisches Selbststudium.

• 1971-1974 Lehre als Tischler und 1974-1987 Berufstätigkeit als Tischler, Tischler-Meisterprüfung.

• 1987-90 Musikwissenschafts-Studium (Nebenfächer: Geschichte und Kunst) an der Carl von Ossietzky-Universität, Oldenburg, v.a. bei → Gustavo Becerra-Schmidt und → Gertrud Meyer-Denkmann.

• 1988-91 Kompositions-Studium (2. Fach: Klavier) an der Hochschule für Künste, Bremen, bei → Jens-Peter Ostendorf und → Luciano Ortis.

• Ab 1989 Teilnahme an verschiedenen workshops, z.B. „Experimentelle Stimmtechnik“ am Roy Hart Theatre in Malerargues, Frankreich; Internationale Ferienkurse Darmstadt 1990 und 1996; u.v.a.

• 1990 Mitbegründer und bis 1995 Vorsitzender von ohton - Förderung aktueller Musik in der Provinz eV“, damit Organisator zahlreicher Konzerte mit neuer Musik im Bezirk Weser-Ems und Mitbegründer und künstlerischer Leiter des oh ton-Ensembles, Kammerorchester für neue Musik.

• Seit 1992 freischaffender Komponist.

• 1994 Jurymitglied bei der Vergabe des Kompositionspreises des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft im BDI und der Gesellschaft für Neue Musik.

• 1995 Referent am Wiener Sommerseminar für Neue Musik als Stipendiat des Auswärtigen Amtes.

• 1996, 1998, 1999/2000, 2001/02 und 2003/04 Durchführung von Response-Projekten an jeweils zwei Schulen in Frankfurt am Main zusammen mit dem Cellisten → Matthias Lorenz nach Helmut Lachenmanns „temA“, nach Cornelius Schwehrs „poco a poco subito“, nach Bernd-Alois Zimmermanns „Présence“ und nach Frank Gerhardts „Klaviertrio II“.

• Ab 1997 Assistent von → Gertrud Meyer-Denkmann und Mitarbeiter an „Körper Gesten Klänge - Improvisation, Interpretation und Komposition Neuer Musik am Klavier” (Saarbrücken 1998), „Mehr als nur Töne - Aspekte des Gestischen in neuer Musik und im Musiktheater” (Saarbrücken 2003), „Grenzübergänge zwischen Musik, Kunst und den Medien heute” (Oldenburg 2005), „Zeitschnitte meines Lebens mit neuer Musik und Musikpädagogik 1950-2005” (Hofheim 2007) und „Sprache Sprechen - Spielen - Lernen. Eine kommunikativ-performative Sprachförderung” (Oldenburg 2009).

• 2002 ist die Komposition Sieben kleine Sätze für Geige, Cello und Klavier (2001) Vorlage für ein Projekt des Teams von → Matthias Lorenz (Violoncello) und → Johannes Korndörfer (Komposition) bei „Musik erfinden in der Schule“ in Dresden.

• 2005 Jurymitglied bei der Vergabe des Kompositionspreises der Stadt Dresden und des → elole-Klaviertrios „Dresden 2006 - Klang - Stadt - Stille”

• 2014 Übersiedlung nach Frankfurt am Main


Auszeichnungen und Kompositionspreise


• 1991 Kompositionspreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft im BDI und der Gesellschaft für Neue Musik für das Stück am Rande bin, konzentrisch - Musik für Schlagzeug, Streich-Quintett und Orchester (1990)

• 1993 Kunstpreis der Stadt Cloppenburg für die Komposition im großen Dazwischen, nachtüber - Musik in zehn Variationen für gemischten Chor, Schlagzeug, Violine, Violoncello und Klavier (1993)

• 1994 Jahresstipendium des Landes Niedersachsen.

• 1995 Stipendium des Auswärtigen Amtes.

• 1996 Stipendiat der Darmstädter Ferienkurse.

• 2000 Publikumspreis beim Niedersächsischen Festival für Freie Theater Göttingen, für das Theaterstück Schattenriß (Bühnenmusik zur Inszenierung des Theaters Wrede)

• 2002 Preis der niedersächsischen Lottostiftung für freies Theater für das Theaterstück Kleine Männer (Bühnenmusik zur Inszenierung des Theaters Wrede)

• 2015 Preis des internationalen Wettbewerbs Composer's Voice, New York, für die Komposition Wenn eines Abends ... - Musik für Tenor-Saxophon, Streichquartett und Klavier